Beschäftigen Sie sich mit Ihrer Abdichtung,
bevor die Abdichtung Sie beschäftigt !

 
 
 
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Innenabdichtung

Wenn eine vertikale Außenabdichtung technisch und wirtschaftlich nicht zu vertreten ist, muss die Abdichtung der erdberührten Bauteilen von innen erfolgen. Sachgerechte Innenabdichtungen erfüllen eine den Außenabdichtungen gleichwertige Abdichtungsfunktion mit dem Unterschied, dass der Wandquerschnitt feucht bleibt. Die ständige Durchfeuchtung des Wandquerschnittes führt in der Regel nicht zu Standsicherheitsproblemen; Untergründe aus hochporösen Baustoffen sind jedoch nicht geeignet. Oberhalb der nachträglichen Innenabdichtung im Verdunstungsbereich von evtl. hygroskopisch verursachter Feuchtigkeit sind je nach Bedarf nachträgliche Horizontalabdichtungen vorzusehen.

Zur Vorbereitung ist eine Egalisierung des Untergrundes unerlässlich, um einen gleichmäßigen Schichtauftrag zu gewährleisten. Im Anschluss von Quer- zu Außenwänden kann eine durchgehende Trennung der Querwände vorgenommen werden, um die Innenabdichtung durchgängig zu machen. Anschlüsse, Fugen und Durchdringungen müssen mit der gleichen Sorgfalt wie bei der Außenabdichtung behandelt werden. Einbauten müssen entfernt oder in die Abdichtung miteinbezogen werden.

Flankierende Maßnahmen sind eine mögliche nachträgliche Horizontalabdichtung gegen kapillare Feuchtigkeit, die Regulierung von Tauwasser durch Aufbringen eines porenhaltigen Putzes oder eines Sanierputzes, die Farbgestaltung und die Trocknung durchfeuchteter Bauteile. Salzbelastetes Mauerwerk oder ein Verdunstungsbereich oberhalb der Abdichtung erfordern den Auftrag eines WTA-Sanierputzsystems.







  Weitere Verweise: Rissverpressung im Baueil, Abdichtungsinjektion, Kraftschlüssige Injektion, Flächenabdichtung im Bauteil , Injektionsschleier im Baugrund  
   
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